Mehr Aufmerksamkeit bitte!

freelance.pages ist der Auslöser für das Kooperationsprogramm von Freelance IT. Von Anfang an beobachte ich die Plattform und die Reaktionen darauf. Und wünsche mir mehr Aufmerksamkeit und Solidarität für solche Ideen. 

Eine Portal auf dem potenzielle Kunden Freelancer finden, die sie bei ihren Projekten und Herausforderungen unterstützen. Ohne den Umweg über einen Personaldienstleister gehen zu müssen. Bereits die Phase der Kontaktaufnahme liefert schließlich wertvolle Informationen über den Freelancer jenseits der fachlichen Qualifikation. Damit das Portal für Kunden interessant ist, braucht es eine nennenswerte Anzahl von Freelancer. Ich hoffe, dass dieser Artikel dazu führt, dass dies gelingt.

Struktur, um gefunden zu werden

Ich habe den Selbsttest gemacht und mein Profil auf der Plattform veröffentlicht. Der gesamte Prozess inklusive Erfassen aller Projekte, die ich aus meinen Profil kopieren konnte, war in weniger als einer Stunde erledigt. Der Aufwand zum Erfassen des Profils wird sich mit der angekündigten Version 3.0 erheblich verkürzen. Zunächst ist es mir schwergefallen, mich in die vorgefertigte Struktur einzupassen. Aber schließlich handelt es sich um eine Struktur, die unseren potenziellen Kunden eine strukturierte Suche ermöglicht. Ulrich Conzelmann (CEO von freelance pages) erläutert mir das Konzept der Matches: „Ohne Matches auf einer Plattform werden auch weiterhin Vermittler den Markt dominieren.“ Für ihn ist ein Portal, wie freelance pages ein Kanal, mit dem Freelancer ihren Kundenstamm aufbauen können, um ihn dann mit Direktakquise zu veredeln.

Die angebotenen Auswahlmöglichkeiten passten nicht sofort zu meinem Profil. Konnten aber angefordert werden und wurden nach einer Überprüfung bereitgestellt. Vor dem Veröffentlichen des Profils, kann ich einen Profil-Check anfordern. Zudem gibt es einen Prozess, um Kundenreferenzen anzufordern. Diese erhöhen die Glaubwürdigkeit und Chance, Anfragen zu erhalten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, als Freelancer-Team aufzutreten.

Über freelance pages erhalte ich direkte Anfragen von Kunden. Vermittler werden explizit von der Plattform ausgeschlossen. Eine umfangreiche Funktionalität für Unternehmen unterstützt die Kandidatensuche von Endkunden inklusive dem Auswahlprozess.

Neben dem kostenlosen Profil gibt es für mich als Freelancer die Möglichkeit, je Anfrage zu bezahlen oder eine jederzeit kündbare Flatrate abzuschließen. Denn auch bei freelance pages muss Umsatz generiert werden, da sowohl Entwicklung, wie auch Betrieb Geld und Zeit kosten.

Ansätze für Direktvermittlung verdienen Unterstützung

freelance pages habe ich als Kooperationspartner ausgewählt, weil es mir wichtig ist, dass die Ansätze von Kollegen und Kolleginnen, die Lösungen entwickeln, um das Direktgeschäft anzukurbeln,  bestmögliche Unterstützung bekommen sollten. Hier wünsche ich mir Solidarität der Freelancer-Community. Auch, wenn solche Lösungen vielleicht noch nicht alle Aspekte erfüllen, so ist der Anfang gemacht und kann im Dialog weiter reifen. Das Entstehen dieser Lösungen schafft sicherlich auch bei unseren Kunden ein sukzessives Umdenken. So entsteht die Aufforderung zu mehr Aufmerksamkeit.

Bei freelance pages wurde nichts dem Zufall überlassen. Mit Ulrich Conzelmann habe ich einen Gesprächspartner erlebt, der für mich neue und interessante Aspekte der Freelancer-Suche anführte. Auch hier lässt sich viel Motivation entdecken, um den Markt für uns Freelancer zu verändern und mitzugestalten.

Deshalb wünsche ich freelance pages viel Erfolg mit ihrem Ansatz und hoffe, dass sie die Unterstützung von zahlreichen Freelancern und Kunden bekommen. Probieren Sie es doch einfach aus, so wie ich es auch getan habe.

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Zum Interview mit Ulrich Conzelmann

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